Illustration: dorina-tessmann.de
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Newsletter des Deutschen Städtetages
vom 15. Oktober 2020
Liebe Leserin, lieber Leser,
angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionen muss es jetzt in vielen Regionen wieder zu stärkeren Beschränkungen kommen. Nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern unterstrich der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung: "Wir dürfen in den kommenden Wochen die Kontrolle über die Ausbreitung von Corona nicht verlieren." Die Beschlüsse von Bund und Ländern könnten dabei helfen. "Aber ob das reicht und die Menschen besser durchblicken können, was gilt, müssen wir erst noch sehen."

Wenige Tage vor dem Gipfel gab es eine Videokonferenz zwischen der Bundeskanzlerin und den elf größten Städten. Danach hatte Jung "große Zweifel" vieler Städte artikuliert, dass das Beherbergungsverbot für Urlauber aus deutschen Risikogebieten hilft, Corona einzudämmen.
Lesen Sie hierzu und zu weiteren aktuellen Themen des Deutschen Städtetages mehr in unserem Newsletter.

Viele Grüße

Ihre Presseabteilung
des Deutschen Städtetages
THEMENÜBERSICHT
In dieser Ausgabe finden Sie
 
AKTUELLE MELDUNGEN
Statement des Präsidenten
Mehr einheitliche Regelungen – aber offen, ob das reicht

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur äußerte sich Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages, skeptisch zu den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Es müsse sich erst noch zeigen, ob die neuen Regelungen ausreichten. Jung betonte: "Wir müssen alles dafür tun, damit uns die Pandemie im Herbst und Winter nicht zu hart trifft." Es gebe eine große Einigkeit, einen zweiten Lockdown zu verhindern.
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Statement des Präsidenten
"Viele Städte haben große Zweifel"

In der Debatte um das Beherbergungsverbot wies Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages, gegenüber der Funke Mediengruppe darauf hin: "Viele Städte haben große Zweifel, dass das hilft. Denn wir haben keine Hinweise darauf, dass Hotels oder der Verkehr mit Bus und Bahn Hotspots sind." Der Maßstab für alle Maßnahmen sei weiter ihre Wirksamkeit. Nur dann würden die Einschränkungen auch von den Menschen akzeptiert und eingehalten.
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OB-Ost-Konferenz in Leipzig
Corona-Auswirkungen belasten Innenstädte

Nach der Konferenz des Deutschen Städtetages mit den ostdeutschen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern forderte Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages, eine gezielte Stärkung der Innenstädte. Um diese in der Corona-Krise zu stabilisieren, wiederzubeleben und weiterentwickeln zu können, "brauchen wir mehr Städtebauförderung durch Bund und Länder als die derzeit 790 Millionen Euro."
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Gemeinsame Pressemitteilung
Digitalisierungsstrategie für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten

Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände haben im 13. Kulturpolitischen Spitzengespräch eine 3 Wege-Strategie zur Erfassung und digitalen Veröffentlichung von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland verabredet. Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim und Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages, sagte für die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände: "Die Kommunen als Träger zahlreicher Museen und anderer Einrichtungen, in denen koloniales Sammlungsgut zu vermuten ist, stellen sich hierdurch ihrer historischen und politischen Verantwortung."
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Gemeinsame Pressemitteilung
BMU und kommunale Spitzenverbände vereinbaren engere Zusammenarbeit

Das Bundesumweltministerium und die kommunalen Spitzenverbände haben einen noch engeren kontinuierlichen Austausch bei den Themen Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung verabredet. Dazu sagte Belit Onay, Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetags und Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover: "Die Städte verfolgen ambitionierte Ziele, um CO2 weiter zu reduzieren, mehr Energie einzusparen und eine nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen." Dafür brauche es langfristige Unterstützung von Bund und Ländern.
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AUS DEM MITGLIEDERBEREICH

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Mitteilung an die Städte
Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
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Corona-Pandemie
Verabredungen der elf größten Städte mit der Bundeskanzlerin
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Klimaschutz und Energie
Brennstoffemissionshandelsgesetz beschlossen - CO2-Preis steigt auf 25 Euro pro Tonne
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WAS SONST NOCH?
Smart City Index 2020
Deutschlands smarteste Städte
 
Der Digitalverband Bitkom erhebt mit dem Smart City Index, wie digital die deutschen Großstädte sind. Hamburg bleibt 2020 weiter die smarteste Stadt Deutschlands. Auch München und Köln glänzen auf Platz zwei und drei mit innovativen Lösungen.
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Forum Stadt - Netzwerk historische Städte e. V.
Wettbewerb: Otto-Borst-Preis 2021
 
Durch die Verleihung des Otto-Borst-Preis will der Verein "Forum Stadt" den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Fachgebieten Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtplanung fördern. Noch bis zum 15. Februar 2021 können Arbeiten zur Entwicklung von Städten in historischer, stadt(bau)historischer, sozialwissenschaftlicher, denkmalpflegerischer, planerischer und städtebaulicher Hinsicht für den Wettbewerb eingereicht werden.
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